Kaum eine Branche lebt so unmittelbar von Sprache wie die Buchbranche – und kaum eine Technik greift so direkt auf Sprache zu wie generative künstliche Intelligenz. Sprachmodelle schreiben, übersetzen, fassen zusammen und lesen vor. Sie wurden mit
Kaum eine Branche lebt so unmittelbar von Sprache wie die Buchbranche – und kaum eine Technik greift so direkt auf Sprache zu wie generative künstliche Intelligenz. Sprachmodelle schreiben, übersetzen, fassen zusammen und lesen vor. Sie wurden mit
Kaum eine Frage wird zur Frankfurter Buchmesse so zuverlässig gestellt wie diese: Lesen wir noch? Die Antwort hängt davon ab, was man misst – gekaufte Bücher, gelesene Minuten, Lesegewohnheiten oder die Fähigkeit, einen Text zu verstehen. Die
Philippe Sands ist Völkerrechtler, Anwalt vor internationalen Gerichten – und einer der bemerkenswertesten Sachbuchautoren der Gegenwart. 2026 wurde ihm der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels zuerkannt, und spätestens seitdem fragen sich viele, wo man bei ihm anfangen soll.
Markus Heitz hat inzwischen über 80 Bücher veröffentlicht, verteilt auf viele Reihen, die meist nichts miteinander zu tun haben. Wer nach der richtigen Reihenfolge fragt, meint aber fast immer sein Hauptwerk: die Bücher, die im Geborgenen Land
Kaum ein Fabelwesen ist so wandelbar wie der Drache. In der Fantasy war er schon alles: Schatzhüter und Weltenvernichter, Reittier und Kriegsgerät, Gottheit, Haustier, Studienobjekt. Wer als Erwachsener ein gutes Drachenbuch sucht, steht deshalb weniger vor der
Jennifer L. Armentrout gehört zu den produktivsten Autorinnen der Romantasy. Auf Deutsch sind von ihr so viele Reihen erschienen, bei so vielen Verlagen und unter so eigenwilligen Titeln, dass die Frage nach der Reihenfolge schnell zur Detektivarbeit
Kaum ein Motiv der Science-Fiction ist so vielseitig wie die Zeitreise. Mit ihr lässt sich die Zukunft besichtigen, die Geschichte korrigieren oder die eigene Biografie in neuer Reihenfolge erleben. Sie kann Abenteuer sein, Gedankenexperiment, Liebesgeschichte oder eine
Keine deutsche Stadt hat so viele Brüche erlebt wie Berlin: Weltstadt der Zwanziger, Machtzentrum des NS-Staats, Trümmerfeld, geteilte Insel, wiedervereinigte Hauptstadt. Für Kriminalromane ist das ein Glücksfall. Wer in Berlin ermittelt, stößt fast zwangsläufig auf Geschichte, und
Die Wikingerzeit ist wie gemacht für den historischen Roman: rund drei Jahrhunderte, in denen Menschen aus Skandinavien plünderten, handelten, siedelten und Reiche gründeten – von Grönland bis zum Kaspischen Meer, von Dublin bis Konstantinopel. Die Quellen sind
Wer Lee Child liest, liest Jack Reacher. Das erzählerische Werk des britischen Autors besteht im Kern aus einer einzigen Reihe: den Romanen um den ehemaligen Militärpolizisten, der ohne festen Wohnsitz und ohne Telefon durch die USA zieht
Kaum eine Epoche ist so stark von Bildern überlagert wie die Wikingerzeit. Drachenboote, Plünderungen, Met und Hörnerhelme – vieles davon stammt aus dem 19. Jahrhundert, aus Opern, Filmen und Werbung, und nur wenig aus den Quellen. Wer
Mit acht Jahren liegt der Leseanfang meist hinter einem Kind: Es kennt die Buchstaben, schafft Sätze und kurze Texte. Was jetzt kommt, ist schwieriger, als es klingt – der Schritt von der Erstlesereihe mit großer Fibelschrift zum
Ein Ermittler mit einem Alkoholproblem, einem untrüglichen Instinkt für Serienmörder und einem Talent dafür, sich bei Vorgesetzten unbeliebt zu machen: Mit Harry Hole hat der Norweger Jo Nesbø eine der bekanntesten Figuren des skandinavischen Kriminalromans geschaffen. Seit
Welches sind die besten und wichtigsten Bücher der Welt? Natürlich gibt es keine einfache, allgemeingültige Antwort auf diese Frage, aber verschiedene Annäherungen. 100 prominente Autoren aus über 50 verschiedenen Nationen haben durch Ihre Wahl der 100 besten
Spätestens seit dem 5. Oktober 2026 ist Shida Bazyar ein Name, an dem kaum jemand vorbeikommt, der sich für deutschsprachige Gegenwartsliteratur interessiert: An diesem Tag erhielt sie für „Die Lücken“ den Deutschen Buchpreis. Wer nun
Mit dem Literaturnobelpreis 2026 ist Anne Carson auch hierzulande vielen Lesern ein Begriff geworden, die bisher wenig von ihr wussten. Die Kanadierin, 1950 in Toronto geboren, ist Altphilologin und Dichterin zugleich – und genau das macht den
Warum zerbricht ein Mensch an einer Krise, während ein anderer sie übersteht und daran sogar wächst? Diese Frage steht hinter dem Begriff Resilienz. Ursprünglich stammt er aus der Werkstoffkunde und beschreibt Materialien, die nach einer Verformung in
Ein gutes Happy End ist nicht dasselbe wie ein süßes. Die Bücher, die wirklich wärmen, sind selten die, in denen von Anfang an alles glattläuft. Es sind die, deren Figuren etwas verloren haben – einen Menschen, eine
Knapp anderthalb Kilogramm wiegt das menschliche Gehirn, und doch steckt darin alles, was uns ausmacht: Erinnerungen, Gefühle, Sprache, das Gefühl, ein Ich zu sein. Kein Wunder, dass die Hirnforschung zu den Wissenschaften gehört, über die besonders viel
Rund ein Drittel unserer Lebenszeit verbringen wir schlafend, und trotzdem wussten selbst Fachleute lange erstaunlich wenig darüber, was in diesen Stunden geschieht. Inzwischen hat die Schlafforschung viel herausgefunden: über die Rolle des Schlafs für Gedächtnis und Immunsystem,
Irgendwann kommt die Frage, auf die Erwachsene selten eine schnelle Antwort haben: Wo hört das Weltall eigentlich auf? Kinder sind von Sternen, Planeten und Raketen fasziniert, und diese Begeisterung lässt sich wunderbar mit Büchern füttern. Das Angebot
Brandon Sanderson veröffentlicht in einem Tempo, bei dem viele Leser kaum mithalten. Wer neu einsteigen will, steht vor mehr als zwanzig Büchern, mehreren Reihen und deutschen Ausgaben, deren Zählung nicht zu den Originalen passt. Die gute Nachricht:
München gilt als die gemütliche unter den deutschen Großstädten: Biergarten, Föhn, Alpenblick, eine Isar, in der man baden kann. Gerade deshalb ist die Stadt ein dankbarer Schauplatz für Kriminalromane. Wo so viel Wohlstand und Selbstzufriedenheit herrschen, fällt
Dark Academia beschreibt weniger ein Genre als eine Stimmung: alte Bibliotheken, ehrgeizige Studierende, Rivalitäten, Geheimnisse hinter ehrwürdigen Mauern – und die Ahnung, dass Wissen einen Preis hat. Kommt Magie hinzu, wird diese Ahnung wörtlich. Dann ist der
Weihnachtsbücher haben einen zweifelhaften Ruf: zu süß, zu vorhersehbar, zu sehr auf Lebkuchenduft und Schneeflocken gebürstet. Dabei ist das Fest erzählerisch ein dankbarer Stoff. Familien kommen zusammen, die sich sonst aus dem Weg gehen, alte Rechnungen liegen
Warum greift man freiwillig zu einem Buch, von dem man weiß, dass es einem das Herz brechen wird? Vielleicht, weil traurige Romane etwas können, das kaum eine andere Lektüre schafft: Sie lassen uns Verlust, Abschied und Schuld